Samstag, 6. August 2011

Über die Freiheit man selbst zu sein - in Liebe

Neues von Nora...
Seit gestern Abend bin ich zurück von zwei wunderbaren Freizeitwochen auf dem Himmelsfels.
Diese beiden Camps waren so unterschiedlich, wie 2 Wochen Himmelsfels nur sen können und doch sehr ähnlich.
Voll gepackt mit Programm, im einen sehr viele, im anderen wenige Camper, jeweils ein wunderbares Mitarbeiterteam, zu dem ich mich zählen durfte und vieles mehr... .
Aber darüber will ich gar nicht allzu viele Worte verlieren, auch wenn es mir in den Fingern juckt das zu tun...
Schon in früheren Posts habe ich erwähnt, dass der Himmelsfels für mich zu einem zweitem Zuhause geworden ist. Und ich bin nicht die einzige, der es so geht. Eine Erklärung dafür bekam ich dieses Jahr von einem jungem Mitarbeiter, der bereits in mehreren gesellschaftlichen Bereichen Karriere gemacht hat und weiß, was es heißt Leistungen bringen zu müssen. Er freute sich nach einem Jahr wieder einmal auf dem Himmelsfels sein zu dürfen und erklärte mir: "Hier kann ich sein wie ich bin. Es ist mir total egal, was andere hier von mir denken, denn ich werde angenommen wie ich bin!"
Und ich denke genau das ist ein entscheidender Punkt: Wenn man sich nicht angenommen fühlt, fühlt man sich nicht daheim.
Und wenn man sich angenommen fühlt, ist man plötzlich auch bereit Dinge zu Tun, die man sich sonst nicht trauen würde. Behandelt man Menschen mit einer Liebe, wie man es nie getan hat, kann man sehen und staunen, was es bewirkt. Fühlt man sich selbst so behandelt, fühlt man sich frei und kann Tun, was man sonst nicht tut, obwohl man eigentlich einfach nur man selbst ist.

Manchmal würde ich mir wünschen, diese Anerkennung, wäre egal. Jeder lebe einfach seine Persönlichkeit aus. Was für eine interessante Welt wäre das. Aber das ganze funktioniert nicht ohne Liebe zu anderen und zu sich selbst.
Ich habe einen Ort gefunden, wo dies weitgehend funktioniert, und der ist mein 2. Zuhause geworden.
Jesu Liebe regiert den Berg und das spürt man. Denn Glaube kann nicht nur Berge versetzen, sondern auch neue bauen lassen, wo ein tiefes Loch war. Und wo dieser Glaube herrscht, herrscht auch Liebe!
Die Kunst ist, diese Liebe mit in seinen Alltag zu nehmen. Wenn man das schafft, lernt man sich auch da zuhause zu fühlen, wo keiner sonst diese Liebe zu teilen scheint.
Ich wünsche es jedem sich darüber Gedanken zu machen und das zu schaffen.
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!
 So lernt man frei zu sein...
Folgendes habe ich vor ein paar Monaten geschrieben:


Ich möchte losrennen,
Egal ob in die Arme eines geliebten Menschen,
oder einfach durch die Natur.

Ich möchte loslassen,
alles was mich bedrückt,
oder was mir Sorgen macht,
mir die Freiheit nimmt.

Ich möchte frei sein,
an nichts gebunden,
keine Verantwortung tragen müssen,
tun was ich möchte,
und
lieben.
Leben.
Glücklich sein.

Diese 2 Wochen habe ich das Gefühl das erreicht zu haben, auf eine andere Art. Ich konnte Verantwortung tragen und wollte nicht nur tun, was ich möchte... konnte trotzdem Lieben, Leben, Glücklich sein.



2 Kommentare:

  1. Dein Gedicht ist so wunderschön.
    Allgemein gefällt mir die Art, wie du schreibst.
    Es rührt mich zu Tränen!

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  2. toll geschrieben meine Liebe ♥

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